Was ist Alltagsbewegung
Zum einen sind das Bewegungen, die im Alltag ohnehin ausgeführt werden. Dazu gehören Haus- und Gartenarbeiten, Schul- und Arbeitswege, die dazu genutzt werden sollten, sich ein besseres Körpergefühl zu verschaffen. Vor allem unsere älter werdende Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern hat viel Potenzial im Alltag aktiv zu bleiben.
Was kann man genau bewegen?
Eine Haltestelle früher
Eine Station später ein- oder früher aussteigen, wenn man in der Stadt mit Bus und Bahn unterwegs ist und den Rest zu Fuß gehen.
In Bus und Bahn stehen
In öffentlichen Verkehrsmitteln öfter mal stehen bleiben und locker festhalten. Durch das Ausgleichen der Fahr- und Bremsbewegungen wird das Balancegefühl und die Rücken- und Bauchmuskulatur trainiert.
In Schwung kommen
Wenn die Arme beim Gehen aktiv mitgeschwungen werden kann man eine erhöhte Geschwindigkeit erreichen und stärkt die Muskeln durch Rotationsbewegungen.
Haltung beachten
Bauch rein, Brust raus und Schultern zurück – stärkt die Rumpfmuskeln beim Gehen und sieht gut aus.
Auf den Hund gekommen
Hundebesitzer bewegen sich deutlich häufiger als Menschen, die keinen Hund haben. Alternativ kann man zum Gassi gehen den Nachbarshund ausführen.
Nicht nur Kinder
Auf dem Spielplatz können nicht nur Kinder ihren Spaß haben. Die Geräte sind auch für Erwachsene ausgerichtet und zusammen macht es auch den Kindern mehr Freude.
Picknick statt Restaurant
Picknicken in der Natur hat ganz besondere Reize. Das Suchen des Platzes mit den Mahlzeiten im Korb erfordert manchmal ganz schön Kondition.
Den Rhythmus finden
Beim Tanzen kommt man selbst und auch der Kreislauf ordentlich in Bewegung. Nebenbei wird auch das Balancegefühl geschult.
Parken
Wenn man das Auto immer in die hinterste Ecke des Parkplatzes stellt kann man noch ein paar Meter mehr gehen. Auch das Parken im obersten Stock einer Garage trainiert die Beinmuskeln, wenn man das Treppensteigen wählt.
Sparen Sie sich E-Mails
Im Büro den KollegInnen keine E-Mails mehr schreiben, sondern einfach hingehen. Im Idealfall ist der Drucker auch in einem anderen Raum.
Hausarbeit ist das beste Fitnessprogramm
Saugen, Wischen, Fenster putzen und vieles mehr erfordern nicht nur Bewegung, sondern auch Kraft. Hinterher sieht es gut aus und das Bewegungspensum ist erfüllt.
Fernbedienung verstecken
wenn man bei jedem Kanalwechsel aufstehen muss, schaltet man eher das Gerät aus und unternimmt etwas Aktiveres.
Gartenarbeit hält fit
Gartenarbeit ein wahres Lebenselexier. Wenn man dann auch noch darauf achtet, sich richtig zu bücken und Lasten richtig anzuheben, können Säen, Pflanzen, Ernten, Harken, Umgraben, Strauchschnitt und Rasenmähen das Jahresabo im Fitnesscenter mühelos ersetzen.
Stufenweise zum Erfolg
Anstelle des Aufzuges kann man besser die Treppe nehmen. Beine, Kniegelenke und der Kreislauf werden dabei trainiert.
Das gute alte Mähen
Mit dem Handrasenmäher kann man den Rasen noch etwas bewegter kürzen. Die Muskeln werden gefordert und man spart Benzin oder Strom. Nebenbei ist der Lärmpegel für sich und die Nachbarn nicht belastend.
Dabei sollten natürlich die individuellen Besonderheiten der Menschen berücksichtigt und Spiel und Spaß nicht ausgeblendet werden!